Ohne die Zufuhr von Essen würde die Existenz des Menschen unmöglich erscheinen. Je nachdem in welchen kulturellen Umständen wir leben, hat dies auch Auswirkungen auf unser Essverhalten. Zu welcher Nahrung wir greifen steht auch in Abhängigkeit von unseren subjektiven Geschmackknospen und der Verträglichkeit des jeweiligen Essens. Wir lassen uns sehr oft durch die mediale Präsentation neuer Produkte in einen unausweichlichen Bann ziehen. Schauen wir auf die Rückseite von Fertigprodukten stellen wir fest, dass wir nicht mal die Inhaltsstoffe aussprechen können. Trotzdem wird es in den Einkaufswagen gelegt. Na logo, weil es schmeckt und oftmals in der Mikrowelle nur minimal 1 ½ Min zum Aufwärmen benötigt. Nur tun wir unserem Körper nichts Gutes! Damit Du kontrollierter auf Dein Essverhalten achtest haben wir einige Tipps für Dich zusammengestellt. Los geht’s mit einer ausgewogenen Ernährung!

Löse Dich von Einseitigkeit!

Dein Körper und Geist möchten mit einer ausgewogenen Ernährung verwöhnt werden und das täglich! Variiere die Menge zwischen verschieden Makromolekülen wie Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen. Im Vergleich zu Proteinen sollten Kohlenhydrate nur im geringen Maße zugeführt werden. Greifst Du oft zu kohlenhydratreichen Nahrungsmitteln wie Getreideprodukten, dann wechsle zu einem Kartoffelgericht. Unseren Obst- und Gemüsekonsum sollten wir von A wie Avocado bis Z wie Zucchini gestalten. Proteine findest Du in Eiern und besonders in Hülsenfrüchten. Ein täglicher Nüsse-Snack für zwischendurch und die Zuführung von pflanzlichen Ölen lassen Deine Nahrung ausgewogen erscheinen.

 

Was kann mediterranes Essen?

Dass ein positiver Zusammenhang zwischen der Mittelmeerkost und der Intaktheit des Herz-Kreislaufsystems besteht, zeigte bereits eine Studie aus den 1980er. Untersucht wurde das Essverhalten auf Kreta, welches bspw. aus wenig rotem Fleisch, aber aus einem höheren Verzehr von Olivenöl und der Aufnahme von Hülsenfrüchten bestand.

 

Achte auf den Glykämischen Index!

Menschen die übergewichtig sind, sollten besonders bestimmte Kohlenhydrate zu sich nehmen, die einen geringen Glykämischen Index besitzen. Das bedeutet, dass sie unseren Insulinspiegel weniger beeinträchtigen und zielbringend angesammeltes Fettdepot abgebaut werden kann. Auf diese sollten ausgewichen werden, um Entzündungsprozesse im Körper zu unterbinden und das Risiko an Bluthochdruck zu minimieren und auch die Fettwerte im Blut nicht zu erhöhen. Nahrungsmittel mit einem niedrigen Glykämischen Index sind z.B. Hülsenfrüchte, Kirschen, Erdnüsse und Tomaten.

 

Jetzt wird richtig verdaut!

Ballaststoffe haben einen positiven Effekt auf unser Verdauungssystem. Sie aktivieren mit ihrer Aufnahme die Enzymaktivität und sorgen für einen schnelles Ausscheiden aus dem Darm. Haferflocken, Knäckebrot und Pumpernickel können genüsslich am Frühstückstisch verzehrt werden.

 

Quelle:

 Leitzman, K.: Die 101 wichtigsten Fragen – Gesunde Ernährung, C.H. Beck, München 2010.

 Bös, K; Brehm W.: Handbuch Gesundheitssport, 2. Aufl. Hofmann-Verlag, Schöndorf 1998.